Längliche Taschen Vorschub in Z dauert ewig

  • Ich möchte längliche Taschen (1500 mm lang, 8 mm breit) fräsen, davon mehrere pro Platte. Die Vorschub-Z-Zustellung dauert dabei jedoch ewig. Der Fräser beginnt in Taschenmitte mit der Z-Annäherung und fährt allmählich Richtung Ende der Tasche und nähert sich dabei an Z an.
    In Woodwop 5 gibts dafür ja keine Einstellung. Wie kann man das beschleunigen? Der Zeitverlust pro Tasche beträgt ca. 1 Minute.....

  • Hallo Jensen,
    dafür muss das Unterprogramm tavrt40 oder tavrt40.flg, je nachdem was du immer benutzt, angepasst werden. Darin steht an diversen Stellen FP123/3. Aufgeschlüsselt bedeutet das F (Vorschub) ist die Variable P123 durch 3. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten das anzugehen Entweder löscht man überall das /3 oder, was die elegantere Lösung ist, man ersetzt FP123/3 durch eine neue Variable die ganz am Anfang des UPG definiert wird. Idealer Weise speichert man das dann unter einem Namen wie tavrt40.fix und gibt dann fix unter eigener Modus in WW5 an.


    Wenn du das noch nie gemacht hast lass aber besser die Finger davon. Du kann an die Datei aber ein .txt anhängen und hier einstellen, dann ändere ich das für dich.


    Gruss
    Frank

  • Hallo Frank,


    herzlichen Dank für die schnelle Antwort. In der Tat wusste ich noch nicht, dass es Unterprogramme gibt. Die CNC ist neu für mich, bin aber auch Programmierer/Softwareentwickler gewesen, von daher fällt mir die Einarbeitung in die Materie evtl. etwas leichter. Gibt es dazu eine frei verfügbare Dokumentation?


    Vielen Dank nochmal und beste Grüße!
    Jens

  • Moin Jens,


    eine Doku für den Enduser gibt es nicht, es kann ja auch nicht im Interesse von Homag sein das jeder darin rum fummelt. Wie sollen die dann einen vernünftigen Support leisten.


    Wenn aus der mpr, die WW5 verarbeitet, ein Programm für die Steuerung generiert wurde findest du das im Ordner a1/prg. Darin gibt es an mehreren Stellen eine Auflistung von Variable die im Falle des Vorschubes mit P123= beginnen. Danach folgt eine Zeile mit L in der das entsprechende UPG aufgerufen wird um die Variablen zu verarbeiten. Nur mal so als grobe Übersicht.


    Gruss
    Frank

  • Servus,


    ohne hier das Abändern von UPG´s in Abrede stellen zu wollen,
    würde ich für diesen Zweck eher auf eine Konturenprogrammierung setzen.


    Mit einem Startpunkt in _BSZ+1 beginnen und die Mittelpunktsbahn konstruieren.
    Dabei hab ich bei meiner Komponente die Fräsungen bis zur vorletzen um 0.5mm gekürzt,
    damit hab ich verhindert, dass der Fräser am Schlitzende abzeichnet.


    MfG
    Pfoti

  • Hallo Pfoti,


    danke für deine Nachricht. Ich möchte jedoch sehr flexibel sein. Konturen lassen sich doch nicht als Blockmakro vervielfachen. Taschen schon. Daher wollte ich auf Taschen gehen....


    Viele Grüße
    Jens Richter

  • dann würde doch die gesamten Bearbeitungen mit Werkzeugwechsel innerhalb der Komponente erfolgen. Wenn eine Komponente fertig, dann die nächste, wieder Werkzeugwechsel oder nicht?

  • genau so ist das, ab ww7.2 gibt es die Möglichkeit Komponenten im BM zu optimieren. Also erst alles mit dem ersten WZ dann nächstes WZ und das ganze Raster noch mal durchlaufen

  • Servus,


    also ich verwende bei Schlitzen so oder so nur ein Werkzeug....
    Erst eben alle Schlitze und dann die restlichen Bearbeitungen.


    Wenn doch in der Komponente mehrere Werkzeuge sein müssen,
    dann eben zwei BOOL-Variablen für 1.Durchgang/2.Durchgang anlegen und im BM 2x laden.
    Beim Ersten eben den Haken bei 1.Durchgang, beim 2. den Haken bei 2.Durchgang.
    So erspart man sich die WZ-Wechsel innerhalb einer Komponente.


    MfG
    Pfoti

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