Posts by duketreiber

    Hallo,

    bei unseren PC85 Steuerung gibt es im Ordner a1\db die wz_dbe.bat. Diese wird nach jedem Speichern der Werkzeugdatenbank abgearbeitet. Dort kann man dann eine Zeile einfügen die eine Kopie der WZDB auf dem Server ablegt, das kann dann so aussehen.


    copy wz_db85.txt Z:\a1\db\wz_db85.txt


    Konturzüge kannst du einfach über Exportieren>CAD als DXF speichern. Taschen und Bohrungen werden da allerdings nicht berücksichtigt.


    Gruss

    Frank

    Hallo Marcus,

    das schaut für mich aber so aus als ob da sowieso etwas nicht passt. Die Kante auf der Oberseite läuft nicht gleichmässig durch, sprich ist aus 2 Bögen zusammen gesetzt. Weil diese nicht tangential in einander übergehen hast du vermutlich das ruckeln in der CNC. Bei fräsen mit A-Winkel gibt es die Option Kontur glätten, das sollte auch etwas bringen.


    Gruss

    Frank

    Hi Pax,


    was ist nördliches Münsterland für dich, wohne in Greven.


    Wie gross ist das Teil, evtl. könnte ich das auf meiner Eigenbau CNC zu Hause fräsen. Die läuft auch unter Woodwop7.2 mit CAM-Plugin. So eine Geometrie habe ich allerdings noch nie gefräst, vielleicht muss man da ein wenig experimentieren.


    Alternativ hatte ich mal ein kleines Tool programmiert mit dem man aus einem generierten Programm vom CAM-Plugin eine ply machen kann. Diese kann dann auf einer beliebigen Homag/Weeke laufen. Dazu muss ich dann aber die genauen Fräser Daten haben, sonst passt das nicht.


    Gruss

    Frank

    pfoti

    bei unserer Weeke wird teils von der Mitte der Tasche aber auch ausser Mittig gestartet. Das hängt wohl mit dem Seitenverhältniss zusammen. So wirklich habe ich mich damit aber noch nicht auseinander gesetzt. Wer also das Reststück nutzen möchte muss den Startpunkt verschieben. Entweder zu einer Aussenkante mit langer Rampe zur Ecke oder aber mit kurzer steiler Rampe diagonal zur Ecke. Mit einem G1 ist es also nicht getan.


    Mich hat aber viel mehr der langsame Anfahrweg mit 1/3 Vorschub gestört, das habe ich geändert.


    Um das Aussreissen auf der Unterseite zu verhindern gebe ich eine Taschentiefe ein die deutlich grösser ist als die Plattendicke, so kommt der Fräser deutlich vor der Aussenkontur unter raus.


    Gruss

    Frank

    Da geht das Problem schon los, es gibt keine Infos dazu, was ja auch verständlich ist. Wie soll Homag vernünftigen Support bei Problemen leisten wenn jeder an Unterprogrammen rumfingert. Wenn man sich für diesem Schritt entscheidet sollte man auch in der Lage sein auftretende Probleme selber zu lösen.

    Vorkenntnisse in Programmierung , z.B. Visual Basic, sind empfehlenswert. Ebenso sollte man mit der Maschinensprache der CNC vertraut sein. Wer keine Ahnung hat was G0, G1 usw. bewirkt sollte auch die Finger davon lassen.


    Um heraus zu finden welches Unterprogramm du anpassen musst setzt du den Haken bei Eigener Modus und gibst dort meinetwegen 123 ein. Beim generieren bekommst du dann eine Fehlermeldung das Unterprogramm.123 nicht vorhanden ist. Dann gehst du in den Ordner wo die Unterprogramme liegen und kopierst das entsprechende. Anschliessend umbenennen in *.123. Nun sollte es keine Fehlermeldung mehr geben. *.123 kann nun geändert werden ohne dass das ursprüngliche Taschenprogramm angetastet wird.


    Gruss

    Frank

    Hallo Chris,

    wir haben eine Weeke da gibt es diese Möglichkeit nicht in der WZDB. So aus dem Bauch raus würde ich aber sagen das es absolut keinen Sinn macht die Werte vom Hauptwerkzeug zu nehmen. Um sicher zu gehen kannst du aber ein Versatzmass vom Schwesterwerkzeug vergrössern und dann damit die Bearbeitung ausführen. Passt das Werkstück werden die Werte vom Hauptwerkzeug genommen, was eher unwahrscheinlich ist. Passt es nicht kommen die Versatzmasse vom Schwesterwerkzeug.


    Gruss

    Frank

    Das Unterprogramm von der Tasche mal schnell umschreiben ist ne schöne idee . Leider nicht so einfach wie gedacht

    Na so kompliziert ist das auch nicht, man muss sich halt nur mal mit der Materie auseinandersetzen ;)


    Gruss

    Frank

    Und wenn man die Kontur dann noch variabel in einer Komponente hat ist es ähnlich einfach zu händeln wie eine Tasche. Alternativ brauch man ja "nur" das Unterprogram der Tasche anpassen.


    Gruss

    Frank

    Hast du denn mal probiert wie sich die Maschine mit einem ganz simplen Programm verhält bei Optimierung über den ganzen Tisch?

    Ich habe das heute getestet mit einem Programm das eine Fräsung, 2 Löcher von oben und horizontale Löcher hat, einmal gespiegelt und ungespiegelt. Die Abarbeitung ist wie folgt.

    -Löcher von oben Platte 1 dann 2

    -Fräsung 2 dann 1

    -horbohr X+ 1

    -horbohr X- 2

    -horbohr X- 1

    -horbohr X+ 2


    Beim horbohr ist das ein wildes hin und her gefahre und auch nicht wirklich optimiert und logisch. Das liegr aber vermutlich daran das ich horbohr nicht im Programm optimiere

    Moin,


    das ist doch ein einfaches Bauteil das komplett mit 3 Achsen gefräst werden kann. Ob es dafür überhaupt ein externes CAM benötigt sei mal dahin gestellt.


    Die Nuten in den Rädern würde ich mit einer variabel drehbaren Komponente machen und die Taschen im Decke mit einem Schaftfräser vorfräsen und dann mit einem Kugelfräser ohne Ausräumen auf fertig Mass.


    Gruss

    Frank

    Hallo Oskar,

    wenn ich so etwas habe löse ich das auch damit das die Bearbeitungen doppelt in einem Programm vorhanden sind und dann NC-Stop mit Vakuum lösen. Was anderes fällt mir dazu auch nicht ein.


    Gruss

    Frank

    wie kann man einfachen G-Code als Makro übergeben? Habe früher jahrelang nur G-Code programmiert, kann man da einfach nur den Standardcode hernehmen oder muss man ihn irgendwie anpassen?

    Das hängt von der Maschine ab. Ich hatte das unter WW5 mal mit dem Universalmakro mit Werkzeugvorwahl gemacht. Im Mako gibst du die Werkzeugnummer an die verwendet werden soll und die Verfahrwege als G-Code. Eine Besonderheit bei uns ist das ich Z-Wege als Z1= übergeben muss. In der Platzbelegung gibt es aber keine Vorschau was die CNC machen wird.


    Gruss

    Frank

    Mit einem Gewindefräser und Helix geht das, habe ich schon gemacht. Allerdings war das M16, also schon ein ordentlicher Fräser. Für M4 gibt es zwar auch Gewindefräser, stelle mir das dort aber etwas filigraner vor.


    Mit einem Gewindebohrer bekommst du das nicht hin. Bei den Metallern geht das, die haben aber auch Spindeln die bei niedrigen Drehzahlen noch Drehmoment haben und ausserdem besitzen die einen Spindelsensor der die Achsposition an die Steuerung zurück meldet um Z Zustellung und Drehzahl zu synchronisieren.


    Gruss

    Frank

    Brauchst du 5 Achsen oder reicht es mit 3 Achsen zu fräsen. In letzterem Fall kannst du diverse einfache CAM Programme nehmen und direkt den G-Code mittels universal Makro übergeben.


    Gruss

    Frank

    Hintergrund zu meiner Frage ist das ich so etwas auch habe. Auf dem Schosskasten Aggregat habe ich einen Fräser montiert Durchmesser 120 mm und 20 mm dick, quasi wie eine dicke Nutsäge. Allerdings nicht kantig sondern mit Halbkreis R10 an der Schneide. Gefräst werden soll damit eine Wellenoberfläche.

    Um das einfach mit einem Sägeschnitt zu programmieren habe ich Werkzeugkennung 42 genommen , was auch prima funktioniert. Im Simulator wird das Profil auch dargestellt, der Materialabtrag ist aber eckig wie eine Nutsäge. Ändere ich die Kennung auf 4, horizontal fräsen, ist die Darstellung identisch aber der Abtrag passt zum Werkzeug. Der Simulator scheint wohl davon auszugehen das eine Säge immer kantig ist, egal was der User da eingibt.


    Gruss

    Frank

    Na dann bin ich ja heilfroh dass ich noch körperlich arbeiten darf. Gerade das macht für mich den Reiz aus. Nur im Büro zu sitzen und eine Truppe von Hilfsarbeitern zu steuern würde mich sehr schnell extrem langweilen. ;)


    Gute Arbeit!

    Genau so sehe ich das auch!!!

    Bei uns will die Geschäftsführung aber unbedingt auch die Einklicklösung. Niemand in der Werkstatt hat da Bock darauf nur noch rot/grün Drücker zu sein. Kollegen haben mir schon gesagt das sie den Betrieb verlassen wenn das so kommt. Ich bin aber recht zuversichtlich das in Punkto Bearbeitungen mit der CNC in der Werkstatt mehr Kompetenz vorhanden ist als auf dem Büro. Wir werden also einen Sack voll Euros verbrennen um dann festzustellen das es nicht funktioniert.

    Meine Aufgabe besteht also darin sicherzustellen das besagte Kollegen so lange durchhalten bis das Projekt gescheitert ist. Das soll jetzt nicht bedeuten das ich die Umsetzung behindern oder sabotieren werde, ganz im Gegenteil. Vielleicht funktioniert das ja sogar bei uns und ich habe mich geirrt, alles möglich. Dann kann jeder Hansel Platten auflegen. Für mich werden aber immer noch genug Projekte über bleiben bei denen mein Können gefragt ist.


    Gruss

    Frank